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Richtig Netzwerken - Wie sie Onlineportale privat und beruflich nutzen können

von Hanna Sekanina

Von Facebook bis LinkedIn – Onlineportale sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Sie sind besonders wichtig, um sich privat oder auch mit einem Unternehmen sozial zu vernetzen. Diese Vernetzung wird auch als „Networking“ bezeichnet.

Mit dem Begriff „Networking“ bezeichnet man die Tätigkeit, ein Kontaktnetz zu anderen Personen zu knüpfen, sowie die Aufrechterhaltung von persönlichen und beruflichen Kontakten. Ziel dieser Beziehungen ist es, sie zukünftig erfolgreich zu nutzen. Zum Netzwerk müssen nicht nur Kontakte, aus dem näheren Umfeld gehören oder Personen, die man persönlich getroffen hat. Onlineportale geben die Möglichkeit sich mit Menschen in der ganzen Welt zu vernetzen und auszutauschen, auch wenn man sich persönlich nie kennengelernt hat.

Für Privatpersonen ist Networking auf beruflicher Ebene von Vorteil, da man durch den Austausch mit Gleichgesinnten wertvolle Inspirationen, Infos und Ideen für den eigenen Job erhält. Außerdem kann man auf diese Weise Partner und Kooperationen für gemeinsame Projekte finden. Desweiteren erfährt man gegenseitige Unterstützung und die Chancen den Traumjob oder die angestrebte Position im Unternehmen zu erhalten steigt.

Um ein Online-Netzwerk richtig aufzubauen, ist es wichtig einige Faktoren zu beachten:

1. Qualität ist besser als Quantität

Die Qualität der Kontakte im Online- Netzwerk ist wichtiger als die Quantität. Um nicht den Überblick zu verlieren, sollte man sich nicht willkürlich mit Personen vernetzen, wie zum Beispiel alte Schulkameraden oder ehemalige Arbeitskollegen, sondern gezielt Kontakte suchen, die einen Vorteil verschaffen. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig diese Person persönlich zu kennen.

2. Auf Kontakte der Kontakte kommt es an

Beim Eingehen einer Kontaktanfrage, sollte man sich das Profil dieser Person genau anschauen. Ebenfalls relevant ist es, die Kontakte des Interessenten zu studieren, da deren Vernetzung ein Vorteil sein kann. Wenn mit der Anfrage ein individueller Text einhergeht, sollte man darauf unbedingt reagieren.

3. Aktualität des Profils

Online-Networking kann sich nur etablieren, wenn das Online-Profil immer gepflegt wird, ein ordentliches Bild hat und auf dem neuesten Stand ist. Gut geführte Profile hinterlassen einen besseren Eindruck. Desweiteren sollte man nicht vergessen konstant weitere Kontakte zu ergänzen, um sich ein erfolgreiches Netz zu „weben“.

Das Online-Networking bringt auch Gefahren mit sich. Datenschutz spielt eine große Rolle. Wenn Personalverantwortliche vor einer Einstellung den Kandidaten in den sozialen Netzwerken recherchieren, können sie sich ein Bild zur Person verschaffen. In der Vergangenheit gepostete Bilder auf Facebook können sich negativ auf die Entscheidung im Recruitingprozess auswirken. Es gefährdet die Privatsphäre sowie auch die Online Reputation des Einzelnen.

Um sich beruflich weiterzuentwickeln oder bei der Suche nach neuen Herausforderungen, ist der Aufbau eines Netzwerks im Internet über neu geknüpfte oder bereits vorhandene Kontakte sinnvoll.

Wenn ein Unternehmen Networking betreibt, wird dies als Business Networking bezeichnet. Dies ist zentraler Bestandteil von Kundenakquise, Recruiting, Kooperationen und dem Erschließen neuer Geschäftsfelder. Business Networking kann demnach auf Tagungen, Messen und sonstigen Events betrieben werden. Um sich online etablieren und verbreiten zu können, ist das Portal LinkedIn der richtige Anfang.

Für ein Unternehmen gibt es zahlreiche Gründe, warum es in Onlineportalen vertreten sein sollte:

1. Vorstellung des Unternehmens

Das Unternehmensprofil ist die erste Anlaufstelle. Mit Bild und Text informiert man über seinen Betrieb. Ein Unternehmen sollte sich stets an seiner Zielgruppe orientieren und sich dementsprechend präsentieren.

2. Präsentation als Arbeitgeber

Über das Unternehmensprofil können online Stellenausschreibungen veröffentlicht werden. Nutzer der Onlineportale erhalten somit die Anzeige über ihr Profil. Auch Publikationen zu Firmenevents oder die Darstellung, welche Extras dem Arbeitnehmer in Ihrem Unternehmen geboten werden, lassen Sie als Arbeitgeber attraktiver werden.

3. Verbreitung von Content

Durch das Verfassen von Beiträgen, wie zum Beispiel den neusten Artikel des Unternehmensblogs zu verlinken, können spezifische Zielgruppen angesprochen werden und der Content erscheint im News-Feed ihrer Follower. Regelmäßige Publikationen lassen das Unternehmen präsent wirken und steigern den Bekanntheitsgrad.

4. Werbung schalten

Die Onlineportale sind ein perfekter Kanal, um B2B zu betreiben und stellt durchaus eine interessante Marketing-Strategie für das Unternehmen dar.

B2B Marketing und Recruiting funktionieren über diese Portale viel besser, da Nutzer nicht auf der Suche nach Unterhaltung sind, sondern nach beruflichen Mehrwerten Ausschau halten. Demnach gelten alle Faktoren, die oben genannt wurden auch für Unternehmen.

Ein zusammenfassender Rat zum Business Networking: Wo auch immer man sich gerade befindet, man sollte eine gesunde Portion Selbstvertrauen dabeihaben! Scheuen Sie sich nicht auch unbekannte Personen anzuschreiben und sich mit ihnen zu vernetzen!

Als Recruiting- und Headhunting-Spezialist sowie Personalberater sind auch wir über soziale Netzwerke ständig auf der Suche nach Talenten und unterstützen Sie gerne bei der Suche für Ihr Unternehmen. Für mehr Informationen besuchen Sie unsere Website oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

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