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6 Gründe, eine Rekrutierungsfirma zu beauftragen

von Jessica Reichert

 

1. Zunehmender Fachkräftemangel

Der zunehmende Mangel an Nachwuchs und erfahrenen Fachkräften führt dazu, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, geeignete Bewerber*innen zu finden. Talentierte Kandidat*innen  besetzen oftmals schon Stellen in anderen Top-Firmen und sind dementsprechend oft nicht auf der Suche nach einem neuen Job. Diejenigen, die auf der Suche sind, werden meistens von mehreren Firmen angeworben und haben dementsprechende Ansprüche. Faktoren wie Gehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebsklima spielen somit oftmals eine entscheidende Rolle im Wettbewerb um talentierte Bewerber*innen. Durch den engen Austausch mit zahlreichen Kandidat*innen wissen professionelle Rekruter*innen, auf welche Faktoren unterschiedliche Kandidat*innen Wert legen, und können Unternehmen diesbezüglich beraten.

 

2. Netzwerke

Rekrutierungsfirmen sind oft gut vernetzt. Neben der Suche auf klassischen Stellenportalen nehmen professionelle Rekrutierungsfirmen oft an Fachmessen teil oder veranstalten Events, auf denen Arbeitgeber*innen mit potenziellen Arbeitnehmer*innen zusammentreffen. Zudem sind professionelle Rekrutierungsfirmen oftmals mit Hochschulen, Universitäten oder anderen Ausbildungsstätten vernetzt und haben so die Möglichkeit, Berufseinsteiger*innen direkt anzuwerben. Aber auch die Präsenz von Rekrutierungsfirmen auf Social Media-Kanälen spielt eine zunehmend wichtige Rolle, um gerade junge Kandidat*innen zu erreichen.

 

3. Zeit

Zeit ist Geld. Unternehmen, die ihr Headhunting outsourcen, können sich stattdessen auf andere wichtige Unternehmensprozesse fokussieren. Professionelle Rekrutierungsfirmen stellen ihren Kund*innen deshalb oftmals pro Rekrutierungsauftrag einen eigenen Rekruter bzw. eine eigene Rekruterin zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Kund*innen jederzeit einen Ansprechpartner haben und sich dieser wiederum voll und ganz auf den entsprechenden Rekrutierungsauftrag fokussieren kann. Professionelle Rekruter*innen nehmen sich die Zeit, genau in Erfahrung zu bringen, welche Unternehmensziele der Kunde bzw. die Kundin in Zukunft erreichen möchte und welche Anforderungsprofile der gesuchte Kandidat bzw. die gesuchte Kandidatin dementsprechend erfüllen sollte. Zudem ist es professionellen Rekruter*innen möglich, Kandidat*innen in der gebotenen Ausführlichkeit und Expertise zu beurteilen. Denn neben der fachlichen Qualität spielt auch die Persönlichkeit und Teamfähigkeit der Kandidat*innen eine herausragende Rolle.

 

4. Langjährige Erfahrung

Durch ihre langjährige Erfahrung und ihren engen Kontakt mit zahlreichen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen, wissen professionelle Rekruter*innen um die Ansprüche und Erwartungen beider Parteien und können diesbezüglich professionell vermitteln und beraten. Aber nicht nur die Jahre an Arbeitserfahrung in der Personalrekrutierung, auch die berufliche Diversität von Rekruter*innen spielt eine Rolle. Neben Betriebswissenschaftler*innen und Rekruter*innen mit einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich umfassen Rekrutierungsteams auch häufig Psycholog*innen, die mit geeigneten Messverfahren die Persönlichkeit und Motivation der Bewerber*innen beurteilen. Aber auch Studienabsolvent*innen aus dem Marketing, den Medien- und Kommunikationswissenschaften sind aufgrund des verstärkten Headhuntings auf Social Media-Plattformen immer häufiger in Rekrutierungsfirmen vertreten. Viele professionelle Rekrutierungsfirmen sind zudem branchenübergreifend tätig. Dadurch kennen sie die Schnelllebigkeit verschiedener Märkte und Technologien und wissen, worauf es in den unterschiedlichen Bereichen ankommt. So haben sie auch oftmals ein gutes Gespür dafür, wann beispielsweise ein Quereinstieg möglich ist und können sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber*innen bezüglich Themen wie Upskilling und Reskilling beraten.

 

5. Multikulturalismus und Diversität

Interkulturelle und diverse Teams sind erfolgreicher. Rekrutierungsfirmen, die interkontinental vernetzt sind, besitzen die entsprechenden Kontakte und das nötige Knowhow, um Arbeitskräfte kontinentübergreifend zu vermitteln und gegebenenfalls abzuwerben. Bei Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die nicht gezielt auf der Suche nach einem Job im Ausland sind, spielen oftmals Bedenken aufgrund fehlender Auslandserfahrung eine Rolle. Dementsprechend ist es wichtig, dass Headhunting-Agenturen solche und andere Faktoren kennen und entsprechende Lösungen bieten. Auch spielt die Förderung von Frauen und Trans*personen in vielen Branchen und Positionen eine weiterhin wichtige Rolle. Professionelle Rekrutierungsfirmen beachten solche Faktoren und legen Wert darauf, eine möglichst heterogene Gruppe von Kandidat*innen vorzuschlagen.

 

6. Qualitätskontrolle und regelmäßige Weiterbildung

Professionelle Rekrutierungsfirmen tracken ihren Rekrutierungsprozess, um beispielsweise einen Überblick über die Vermittlungsgeschwindigkeit bezüglich der Besetzung von Stellen zu haben und um ihre Rekrutierungsprozesse kontinuierlich weiter zu optimieren. Ebenfalls werden oftmals Fragenbogen zur Erfassung der Kundenzufriedenheit eingesetzt. Auch die kontinuierliche Weiterbildung der Rekruter*innen spielt eine herausragende Rolle. Neben internen Weiterbildungsprogrammen gehört es in vielen Rekrutierungsfirmen zur Unternehmenskultur dazu, über aktuelle Forschungsergebnisse und Trends im Personalwesen stets informiert zu sein.

 

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