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5 Dinge, auf die Personaler im Vorstellungsgespräch achten

von Hanna Sekanina

Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat die erste Hürde schon geschafft. Die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt und das Interesse des Personalbeauftragten ist geweckt. Der Personalbeauftragte möchte den Bewerber nun in einem persönlichen Gespräch besser kennenlernen.

Bewerber sind vor einem Vorstellungsgespräch meistens nervös und haben Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun, doch grundsätzlich gibt es kein richtig oder falsch, denn der Personalaufbetragte möchte unter Umständen den Bewerber mit Stressfragen aus der Reverse locken und testen.

Selbstverständlich ist auch das Fachwissen für die beworbene Stelle von großer Relevanz. Es wird geprüft, ob die angegebenen fachlichen Qualifikationen der Wahrheit entsprechen. Allerdings ist dies nicht das Einzige, auf das geachtet wird: Für den Bewerber ist es unmöglich alle Fragen eines Vorstellungsgesprächs zu erahnen, jedoch kann er sich auf das Gespräch vorbereiten, um sich selbst angemessen zu präsentieren.

Das Vorstellungsgespräch dient dem Personalbeauftragen dazu, die Persönlichkeit des Bewerbers kennenzulernen, einzuschätzen und folglich entscheiden zu können, ob der Bewerber auch wirklich ins Unternehmen und an den Arbeitsplatz passt.

Dabei sollten einigen Faktoren bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch Aufmerksamkeit geschenkt werden:

1. Erscheinungsbild

Ein gepflegtes äußerliches Erscheinungsbild ist Grundvoraussetzung; bei Vorstellungsgesprächen gilt es somit sich grundsätzlich formal und zurückhaltend zu kleiden. Darüber hinaus sollte der Bewerber über seine Körperhaltung ausdrücken, dass er aufmerksam ist und interessiert zuhört.

2. Individuelle Antworten

Bei einem Vorstellungsgespräch kann es der Fall sein, dass der Personaler mehrere Gespräche mit verschiedenen Bewerbern für die gleiche Stelle hintereinander führt. Damit der Bewerber aus der Menge herausragen kann, sollte er sich vorher schon einige individuelle Antworten überlegt haben. Antworten auf beipielsweise die Frage nach Stärken und Schwächen des Bewerbers können mit Beispielen aus dem eigenen Leben belegt werden. Dadurch ist der Personalbeauftragte in der Lage, den Bewerber mit diesen Beispielen zu assoziieren und ihn besser im Gedächtnis zu behalten.

3. Kompetenzen

Hierbei bezieht sich der Personalbeauftragte nicht auf die Qualifikationen oder Abschlüsse, sondern auf die Soft Skills, wie zum Beispiel die Arbeitsweise oder Lernbereitschaft im Job. Damit möchte der Personalbeauftragte sicherstellen, dass der Bewerber kommenden Herausforderungen gewachsen ist.

4. Teamgeist

Ein Personalbeauftragter achtet meist auch darauf, dass der Teamgeist des Bewerbers konform mit dem bestehendem Team ist. Unternehmen legen sehr viel Wert darauf, dass der Bewerber ins Team passt. Ein Teamplayer hat bessere Chancen, den Job zu bekommen und vermeidet nach der Einstellung Anpassungsschwierigkeiten und das eventuelle Auftreten von Konflikten.

5. Interesse zeigen

Ein Unternehmen ist immer auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern. Deshalb achtet der Personalbeauftragte beim Bewerbungsgespräch auch darauf, wie interessiert der Bewerber wirkt. Abgesehen von der bereits genannten Körperhaltung zeigt sich das Interesse des Bewerbers besonders durch eigene Fragen. Die Aufforderung dazu erfolgt meist am Gesprächsende. Dann ist es wichtig, die Initiative zu ergreifen und eigene Fragen zu stellen. Fragen bezüglich der Tätigkeit oder der Einarbeitungsphase zeigen dem Personalbeauftragten, dass beim Bewerber Interesse besteht.

Der Personalbeauftragte muss den Gedanken, ob der Bewerber eine Bereicherung für das Unternehmen ist, immer im Hinterkopf behalten, denn der Arbeitgeber muss sich darauf konzentrieren, wie sich die Einstellung des Bewerbers auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt. Ist es dem Bewerber gelungen den Faktor des Mehrwerts für das Unternehmen darzustellen, hat er große Chancen auf den Job.

Um den Personalbeauftragten von der ersten Sekunde an zu überzeugen, sollte man darauf achten, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Ob man eine Person symapthisch findet, entscheidet sich meist in den ersten Minuten oder gar Sekunden. Eine auffällige negative Eigenschaft kann die Stimmung des Vorstellungsgesprächs kippen und auch die Körpersprache sollte mit den gesprochenen Worten einhergehen.

Allgemein gesagt ist es wichtig, die Balance zwischen Selbstpräsentation und Selbstdarstellung zu finden und den Personalbeauftragen auf diese Weise im Vorstellungsgespräch von sich zu überzeugen.

Acensblue als Recruiting- und Headhunting-Spezialist sowie als Personalberater unterstützt Sie gerne bei den Bewerbungsprozessen in Ihrem Unternehmen. Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder über unsere Website.

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